Spurverbreiterung

Verschenken Sie keinen Platz in Ihrem Radkasten!

Mit einer Spurverbreiterung wird die Spurweite Ihres Fahrzeugs vergrößert. Darunter versteht man den Abstand zwischen den Aufstandspunkten der beiden Räder einer Achse. Sie dient optischen Zwecken und wird zur Betonung eines sportlichen Fahrzeuges genutzt. Im Zusammenspiel mit einem tiefergelegten Fahrwerk unterstützt die Spurverbreiterung einen starken Auftritt Ihres Autos. Neben den Äußerlichkeiten, verändert eine Spurverbreiterung auch das Fahrverhalten. Durch die größere Aufstandsfläche verbessert sich die Fahrstabilität und die Seitenneigung bei Kurvenfahrten nimmt ab. In der Konsequenz kann das Auto eine Kurve schneller passieren.

Spurverbreiterung durch Distanzscheiben

Eine Spurverbreiterung wird in der Regel durch Distanzscheiben bzw. Spurscheiben oder Spurplatten realisiert, welche eine bestimmte Dicke besitzen und jeweils auf beiden Seiten einer Achse montiert werden. Beachten Sie, dass sich die Räder auch nach der Spurverbreiterung komplett im Radkasten befinden müssen, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen. Insbesondere beim Einsatz von Felgen mit negativer Einpresstiefe darf die Distanzscheibe also nicht zu dick gewählt werden.

Spurverbreiterung nur mit ABE?

Die Spurplatten dürfen nur verbaut werden, wenn sie über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und/oder ein Teilegutachten verfügen. Da das Teilegutachten in der Regel immer vorliegt, während eine ABE nicht zwingend erforderlich ist, muss die Spurverbreiterung von einem geeigneten Prüfer (z.B. DEKRA oder TÜV) abgenommen werden. Gibt es keine Beanstandungen, muss die Änderung im Anschluss in der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen werden. Dafür wird das Prüfzeugnis der Zulassungsstelle vorgelegt, die die Eintragung vornimmt. Es genügt nicht, das Prüfzeugnis, die ABE und das Teilegutachten für die Distanzscheiben nur mitzuführen.